Seminar 2026

Vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen unseres legendären Schnapperdörfle-Seminars und begann ganz entspannt am Freitagnachmittag. Nach der Ankunft in unserer Unterkunft wurde erstmal das Wichtigste erledigt: Zimmer beziehen, ankommen und gemeinsam essen. Die ersten Gespräche ließen nicht lange auf sich warten, und spätestens am Lagerfeuer war klar, dass das ein gutes Wochenende wird. Mit Werwolf, Stockbrot und viel Gelächter ging der Abend gemütlich zu Ende.

Der Samstag hatte es dann in sich. Am Vormittag wurden wir im Erste-Hilfe-Kurs fit gemacht, für alle Fälle, die hoffentlich nie eintreten. Danach ging es weiter mit den klassischen Betreuer-Themen: Aufsichtspflicht, mögliche Gefahrenquellen im Schnapperdörfle sowie die Frage, was erlaubt ist und was eher nicht. Es wurde fleißig über Regeln und Verbote diskutiert, Meinungen ausgetauscht und sicherlich auch schon darüber nachgedacht, wie konsequent man das Ganze später umsetzt. Auch das Thema Konfliktbewältigung kam nicht zu kurz, denn bei so vielen Kindern und Jugendlichen bleibt es selten komplett reibungslos. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, wie man mit kleineren und größeren Herausforderungen umgehen kann.

Bevor es in die wohlverdiente Kaffee-und-Kuchen-Pause ging, wurde noch der neue Standort genauer besprochen. Offene Fragen konnten geklärt und wichtige Überlegungen angestellt werden, sodass später vor Ort hoffentlich niemand ratlos dasteht.

Am Nachmittag wurde es bei Kaffee und Kuchen kurz etwas ruhiger, bevor es in die Programmplanung ging. In den verschiedenen Bereichen wurde intensiv gearbeitet: Die Küche kümmerte sich um die Essensplanung, während im Bastel-, Wellness- und Filzbereich kreative Angebote entstanden. Auch der Baubereich war hoch motiviert und entwickelte neben Projekten viele Ideen rund um das Jubiläum.

Der Tag klang bei bestem Wetter mit gemeinsamem Grillen aus.

Am Sonntag wurde es dann wieder entspannter. In gemütlicher Runde ließen wir das Wochenende Revue passieren und tauschten letzte Ideen aus. Im Gepäck waren viele neue Einfälle, gute Erinnerungen und vor allem große Vorfreude auf die gemeinsame Woche im Schnapperdörfle.